Entlaufene Wölfe im Nationalpark Bayerischer Wald – Verdacht einer gezielten Freilassung – 10.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung des Täters

Wolf
Foto: CC0, Symbolbild

MÜNCHEN. Das Bayerische Umweltministerium setzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, der das Freigehe der Wölfe im Bayerischen Wald geöffnet haben soll, eine Belohnung von 10.000 Euro aus.

Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute (12.10.2017) in München: "Es steht weiterhin der ungeheuerliche Verdacht im Raum, dass die Tiere gezielt freigelassen wurden. Das ist in keinster Weise hinnehmbar. Damit wurde in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kommen, zum Beispiel bei einem Wildunfall. Letztlich wurde damit der Tod der entkommenen Gehegewölfe verursacht. Ich hoffe auf eine schnelle Aufklärung der konkreten Tatumstände. Die Polizei wird bei der Aufklärung jede nötige Unterstützung von Seiten der Naturschutzverwaltung erhalten. Die Belohnung soll helfen, die Aufklärung der Tat entscheidend voranzubringen."

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Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Zwiesel (09922/84060) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Inzwischen wurden die Sicherheitsmaßnahmen im Tier-Freigelände weiter verschärft und zusätzliche Sicherungen an den Gehegen installiert.

Quelle: StMUV Bayern

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